Frei.Raum.Schule.
Ein außergewöhnlicher Start in ein außergewöhnliches Projekt
Seit den Sommerferien dürfen unsere Achtklässler etwas erleben, das weit über klassischen Unterricht hinausgeht: Mit dem Projekt "Frei.Raum.Schule." hat die Realschule im Kreuzerfeld gemeinsam mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg einen Lernort geschaffen, der Schule neu denkt – mutig, innovativ und zutiefst lebensnah.
Schon die ersten Wochen haben gezeigt, wie viel Potenzial in diesem besonderen Setting steckt: Lernen findet nicht im Klassenzimmer statt, sondern unter freiem Himmel, in Werkstätten, Laboren, im Wald und mitten im echten Leben. Kopf, Herz und Hand werden zugleich angesprochen – genau so entsteht nachhaltiges Lernen.
Bewegung, Natur und Gemeinschaft – Die Wochen nach den Sommerferien
Die Projektwochen seit September waren geprägt von abwechslungsreichen, begeisternden und gemeinschaftsstärkenden Erfahrungen:
- Wandertag über die Weilerburg zur Grillstelle der Hochschule – ein besonderer Auftakt, bei dem Natur, Teamgeist und erste Begegnungen mit dem neuen Lernort im Mittelpunkt standen.
- Frühstücksrituale und gemeinsame Fußwege zur Hochschule – kleine, aber wertvolle Elemente, die Routine, Gemeinschaft und Verantwortung stärken.
- Erlebnispädagogik im Schadenweilerwald – Mut, Kooperation und das Erleben der eigenen Stärken standen hier im Vordergrund.
- Orientierungslauf und Geocaching rund um die Hochschule – spannende Herausforderungen, die den Schülerinnen und Schülern eigenständiges Problemlösen und Orientierung in der Natur abverlangten.
- Erste-Hilfe-Training – ein Modul, das Selbstwirksamkeit fördert und lebenswichtige Kompetenzen vermittelt.
- Herstellen von Equipment wie Klemmbrettern und Hockern – echtes, handwerkliches Tun, bei dem Kreativität und Ausdauer gefragt waren.
- Besuch des Ökomobils – Naturwissenschaft hautnah und mit echter Forschungsatmosphäre.
- Stärken entdecken, kleine Produkte erstellen und präsentieren – Vorbereitung auf das spätere Projektmodul „Zeig, was du kannst!“.
- Start des Vogelhaus-Bauprojekts – handwerkliche Präzision trifft Umweltschutz.
- Jugendschutz, Wertebildung und soziales Engagement – wichtige gesellschaftliche Themen wurden altersgerecht und praxisnah vermittelt.
- Weihnachtliches Arbeiten mit Naturmaterialien und soziale Aktionen – sinnstiftende, kreative Impulse zum Jahresabschluss.
- In all diesen Modulen wird erfahrbar, was Frei.Raum.Schule. ausmacht: Lernen, das berührt, motiviert und Horizonte erweitert.
Ein Projekt, das wirkt - und begeistert
Lehrkräfte, Hochschuldozierende, lokale Partner sowie die Schülerinnen und Schüler selbst ziehen an einem Strang – und genau das macht „Frei.Raum.Schule.“ so besonders. Die Jugendlichen erleben und die Rückmeldungen der Jugendlichen zeigen: Dieses Projekt ist keine Zugabe, sondern ein Meilenstein. Es macht Schule modern, lebendig und zukunftsgerichtet. Dazu gehört:
- echte Verantwortung für ihren Lernweg
- praktische Erfahrungen mit Natur, Umwelt und Wissenschaft
- neue Perspektiven auf Berufsfelder und Studiengänge
- Teamgeist, Kreativität und Selbstwirksamkeit
- Unterricht, der Sinn stiftet und Welt öffnet
Ein Blick nach vorn
Das erste Halbjahr hat eindrucksvoll bewiesen, welches Potenzial in dieser besonderen Zusammenarbeit steckt. Das Projekt wächst weiter – mit neuen Modulen, neuen Partnern und immer neuen Gelegenheiten, Lernen neu zu erleben.
Frei.Raum.Schule. ist mehr als Unterricht.
Es ist eine Einladung, Bildung größer zu denken – und eine Chance für unsere Schülerinnen und Schüler, über sich hinauszuwachsen.





